{"id":766,"date":"2012-08-29T01:28:00","date_gmt":"2012-08-28T22:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/dungeondigger.com\/?p=766"},"modified":"2021-02-22T21:31:39","modified_gmt":"2021-02-22T20:31:39","slug":"japan-das-land-der-unbegrenzten-unmoglichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/munich-munich.com\/?p=766","title":{"rendered":"22. Etappe: Japan &#8211; Das Land der unbegrenzten Unm\u00f6glichkeiten: Hakodate &#8211; Tokio"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich mit einem Wort Japan bzw. die Japaner beschreiben soll, nehme ich zweifelsfrei: anders.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_36661.jpg?w=525\" alt=\"\" data-recalc-dims=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Manchmal hat man den Eindruck, sie nehmen das Leben nicht so ernst. Wie sonst kann man erkl\u00e4ren, dass sie Baustellen mit Plastiktieren absperren. Seien es Krokodile, Fr\u00f6sche, Katzen. (Das Bild zeigt eine aufgemalte Version. Die Plastikfiguren schaffte ich nicht, zu fotografieren. War einfach nicht m\u00f6glich an den Stra\u00dfenbaustellen).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3277.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Gerne sind diese kindlich gestalteten Figuren noch mit einem Schriftzug versehen: &#8222;Sorry&#8220;. Einfach nur klasse. Kein &#8222;Eltern haften f\u00fcr ihre Kinder&#8220;.<br \/>\nIch war zwar nicht dort, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das AKW in Fukushima ebenfalls mit diesen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Figuren inklusive &#8222;Sorry&#8220; abgesperrt ist.<br \/>\nLange hatte ich mir \u00fcberlegt, ob ich beim Katastrophengebiet (ohne Fukushima) vorbei schauen soll. Sicherlich w\u00e4re es interessant. Ich bin aber kein Katastrophentourist und will die Betroffenen nicht durch neugierige Blicke zus\u00e4tzlich st\u00f6ren. Letztlich kam ich dann doch dorthin. Extrinsisch motiviert. Ich erhielt die M\u00f6glichkeit ein neues Federbein f\u00fcr mein Motorrad zu bekommen und das m\u00fcsste ich in Ishonomaki direkt im Tsunami-Gebiet abholen. Nicht irgendein Federbein, nein. DAS Federbein schlechthin f\u00fcr meine Maschine (das mit der gelben Feder). Praktisch neu (max. 1000 km auf sanftesten Asphaltstra\u00dfen) und zu nem wirklich guten Preis. Da kann ich nicht Nein sagen. Also dort hin. Zuvor zentral durch den Norden der Hauptinsel, was fantastisch ist. Unglaublich sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Zwar jede Menge W\u00e4lder, die ich in Sibirien mehr als genug hatte, aber diese sind anders. Tiefgr\u00fcn, wild und mit kurvenreichen Stra\u00dfen durchzogen. Da kommt keine Langeweile auf. Auch nachts nicht. War in einem Onsen. Nat\u00fcrliche hei\u00dfe Quellen, die es \u00fcberall gibt und knapp 5 \u20ac Eintritt kosten. Dort gibt es auch Duschen. Die kann ich gut gebrauchen. Der Betreiber des kleinen Bads, was ich aufsuche, spricht perfekt Englisch und gibt mir noch ein paar Tipps f\u00fcr unterwegs. Sehr nett. Als ich gehen will, sagt er den verh\u00e4ngnisvollen Satz: &#8222;Vorsicht vor den B\u00e4ren!&#8220; Erstmal denk ich mir nichts dabei. Aber als ich nachts im Wald campe, merke ich, dass ich nicht wirklich zur Ruhe komm. Jedes Ger\u00e4usch wird genau analysiert, jeder R\u00e4usperer eines Regenwurms wird zum Fauchen, jeder Furz einer Waldameise wird zum knurrenden Magen eines japanischen Waldb\u00e4rs. &#8222;War das ein B\u00e4r?&#8220; H\u00f6chstens mal eine Beere gewesen. Egal, die Nacht ist gelaufen. Also morgens um 6:00 h los, knapp drei Stunden nach Sonnenaufgang und die Landschaft und die Stra\u00dfen genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3435.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3406.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<div>Und dann war ich im Katastrophengebiet. Beeindruckend. Be\u00e4ngstigend. Obwohl die Aufr\u00e4umarbeiten sehr weit fortgeschritten sind, kann man noch die Ausma\u00dfe der Naturgewalt erahnen. Riesige Schutt- und Schrotthaufen und weite Felder, an denen vormals H\u00e4user standen, von denen lediglich die Fundamente \u00fcbrig geblieben sind. Einige Familien sind zu sehen, die zielgerichtet durch den Fundamentenwald gehen und dann an einer bestimmten Stelle inne halten. Es wird sehr still und and\u00e4chtig getrauert. Doch das Leben wird auch hier weiter gehen, denn es wird gro\u00df gebaut. Insbesondere die K\u00fcstenstra\u00dfe ist nahezu l\u00fcckenlos wieder befahrbar. Zum gro\u00dfen Teil wurde neben der originalen Strecke einfach eine neue Fahrbahn gezogen. Somit sieht man auch hier, was der Tsunami angerichtet hat.<\/div>\n<div><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3447.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/div>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3449.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_34551.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3462.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Mit einer unglaublichen Ruhe wird aufger\u00e4umt, aufgebaut, D\u00e4mme verst\u00e4rkt &#8230; f\u00fcr den n\u00e4chsten Tsunami. Die Absperrtierchen stehen auch schon bereit.<br \/>\nDas Fahrwerk hole ich ab und will es an einer Tankstelle einbauen, wenn die Nacht eingebrochen ist. Fahren solange die Sonne scheint. Ist ja nicht lang. Und dann z\u00fcgig arbeiten, denn die meisten Tankstellen machen um 20:00h zu. Schon witzig, denn Superm\u00e4rkte haben meist bis Mitternacht oder gar rund um die Uhr offen. Ich frage nach Werkzeug, da ich ja seit Irkutsk darin schlecht ausgestattet bin. Kein Problem, ich darf alles verwenden. Drei Mechaniker schauen mir interessiert zu. So ein Motorrad haben sie noch nicht gesehen. Motorr\u00e4der gibt es hier wie Sand am Meer, aber eine BMW? Alles wird bestaunt, angefasst und ausprobiert. Ok, jetzt muss ich Platz machen. Sie wollen selbst mal an der Maschine schrauben. Macht sich bestimmt toll im Mechanikerlebenslauf. Eigentlich brauche ich keine Hilfe, denn das Federbein zu wechseln, ist keine gro\u00dfe Sache. Aber warum nicht. Dann kommt ein Mann im Anzug, der etwas mehr Englisch spricht. Ich nenn ihn nur Ishi, da ich den vollen Namen nicht unfallfrei aussprechen kann. Die Jungs wollen umgerechnet 50 \u20ac, \u00fcbersetzt er. Ne, so war das nicht gedacht. Das h\u00e4tte ich ja selbst hinbekommen. Letztlich muss ich auch nichts zahlen, war wohl ein Scherz. Dann mache ich wohl einen Scherz: Ich sage, ich m\u00f6chte tags drauf nach Tokio. Alle lachen. Ok, den muss ich mir merken. Der kommt gut an. Es werden Freunde angerufen und davon berichtet. Deren Gel\u00e4chter kann ich trotz geh\u00f6rigem Abstand noch h\u00f6ren. Super, jetzt habt ihr mich verunsichert. Zum Schluss werde ich noch zum Essen eingeladen. Ich erz\u00e4hle wo ich \u00fcberall auf meiner Reise schon war. Als ich dann das Tsunami-Gebiet erw\u00e4hne, soll ich mehr erz\u00e4hlen. Das mache ich auch. Ishi meint dann nur, dass er einen sehr guten Freund dort verloren hat, aber das geh\u00f6rt dazu in solch einem Land zu leben. Alles w\u00e4re in Ordnung und &#8230; er l\u00e4chelt. Ich kann das nicht glauben, er scheinbar auch nicht und wischt den Ansatz einer Tr\u00e4ne schnell weg. Wir verabschieden uns lang mit zahlreichen Geschenken und weiter geht&#8217;s in die Berge. An einem Rastplatz \u00fcbernachte ich, da das in Japan problemlos geht, sicher ist und man seine Ruhe hat. Insbesondere vor B\u00e4ren.<\/p>\n<p>Je n\u00e4her ich nach Tokio komme, desto langsamer komme ich voran. Immer mehr Verkehr, immer weniger \u00dcberholm\u00f6glichkeiten. Naja, offiziell eigentlich nicht, aber ich kann mich nicht an diese Regeln halten. 60% der Strecke \u00dcberholverbot, 30% striktes \u00dcberholverbot. Und dann noch die Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkungen: 40 in Ortschaften und eigentlich auch au\u00dferhalb, wenn irgendwo ne Kurve ist. Ansonsten 50. Diese werden auch mal aufgehoben, aber ich hab keine Ahnung wieviel ich dann fahren darf. Zwar bin ich seit Wakkanai und gezahlten 200 \u20ac Mitglied des japanischen Automobilclubs, aber Karten oder Infos zum Fahren in Japan erhalte ich nicht.<br \/>\nIch fahr dann halt nach Gef\u00fchl!<br \/>\nPolizei wom\u00f6glich in der N\u00e4he: 50.<br \/>\nPolizei wom\u00f6glich nicht in der N\u00e4he: mehr.<br \/>\n\ud83d\ude42<br \/>\nDie japanischen Autofahrer halten sich aber im Gro\u00dfen und Ganzen daran. Auch die ewigen Autoschlangen in den St\u00e4dten erdulden sie mit einer unglaublichen Ruhe. Wenn einer die Stra\u00dfe blockiert, dann wird das wohl nicht als Zeitverlust verstanden, sondern als eine M\u00f6glichkeit, ein weiteres Level von &#8222;Super Mario &#8211; Earthquake in Tokyo&#8220; zu spielen. Oder &#8222;Schiffe versenken&#8220;?! \ud83d\ude09 In nahezu jedem Auto gibt es ein Navi mit einem \u00fcberdimensionierten Bildschirm und irgendwelchen Spielen drauf. Ich hoffe sie spielen nur, wenn sie an einer roten Ampel warten, ich glaube aber nicht, so wie sie fahren.<br \/>\nIch schaffe es doch an einem Tag zur Hauptstadt! Ha! \ud83d\ude42 War aber kein Geschenk. 16 Stunden Fahrt mit einer Pause. Allein zwei Stunden f\u00fcr die letzten 50 km.<br \/>\nNach Tokio zu kommen ist gar nicht so einfach, denn es ist eigentlich nie ausgeschildert. Als ich beim Infostand eines Rastplatzes knapp 80 km vor Tokio nachfrage, braucht es drei Angestellte, zwei Computer und 30 Minuten, um mir eine Antwort zu geben. Die Antwort k\u00f6nnte, \u00e4hnlich eines bekannten Witzes, \u00fcber Antworten des Generalstabs sein: Sehr exakt und zu nichts zu gebrauchen. Damit habe ich den Beweis. Jeder kennt doch die Schockerfilme mit Godzilla oder anderen verfolgten Monstern, die in Tokio ihr Unwesen treiben? Alles L\u00fcge! Kann gar nicht sein. Diese armen Biester haben keine Chance ohne Navi in die Stadt zu kommen. Viel eher landen sie vollkommen desillusioniert und verloren irgendwo auf dem Lande bei einem Reisfeld, wo sie von einem Bauern dazu verdonnert werden, Reisk\u00f6rner zu z\u00e4hlen.<br \/>\nZur\u00fcck nach Tokio. Einmal den richtigen Strudel gefunden, wird man dann letztlich doch in die Stadt gesp\u00fclt. Tokio? Einfach nur krass. Ich fahr durch die Nacht unterhalb der metallisch spiegelnden Fahrbahnen des Expressways (japanische Autobahn&#8230;SEHR teuer) und wundere mich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_34981.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Irgendwas ist hier GANZ anders. Es dauert etwas, als es mit klar wird. Trotz dichtestem Verkehr: Niemand hupt. Ich fahre \u00fcber eine Stunde in der Stadt, bis ich es das erste Mal h\u00f6re. Der Fahrer entschuldigt sich sogleich bei allen benachbarten Fahrern. Klar. Daf\u00fcr ist die Hupe ja da.<br \/>\nIn einem Kapselhotel komme ich unter. Gar nicht so schlimm. Es hat Vorteile, nicht zu gro\u00df gewachsen zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_1294.jpg?resize=525%2C394\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"394\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_1291.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Tags drauf erhalte ich einen tollen \u00dcberraschungsbesuch. Japan l\u00e4sst sich zu zweit einfach besser erkunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/CIMG1088.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3471.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/MG_3499.jpg?resize=525%2C350\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich mit einem Wort Japan bzw. die Japaner beschreiben soll, nehme ich zweifelsfrei: anders.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false},"categories":[4],"tags":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/766"}],"collection":[{"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=766"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1342,"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/766\/revisions\/1342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/munich-munich.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}