{"id":488,"date":"2012-06-24T13:38:08","date_gmt":"2012-06-24T10:38:08","guid":{"rendered":"http:\/\/dungeondigger.com\/?p=488"},"modified":"2012-07-08T14:40:35","modified_gmt":"2012-07-08T11:40:35","slug":"14-etappe-tashkent-bishkek-oder-wie-ich-das-frieren-lernte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/munich-munich.com\/?p=488","title":{"rendered":"14. Etappe: Tashkent &#8211; Osh"},"content":{"rendered":"<p>Mein Visum f\u00fcr Usbekistan l\u00e4uft ab und zwar am n\u00e4chsten Tag. Bis zur kirgisischen Grenze sind es knapp 350 km. &#8222;Kein Problem,&#8220; denke ich mir &#8222;das schaffe ich an einem Tag&#8220;. Der Polizist an der Kontrollstation zum (usbekischen) Fergana-Tal sieht das anders. Das sei zu kurz. Er will mich beinah schon nicht mehr in das Gebiet Richtung Osh hinein lassen. Wei\u00df er etwas, was ich nicht wei\u00df? Sind die Stra\u00dfen doch schlechter als angenommen? War ich jetzt doch zu naiv?<br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/20120629-190256.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/20120629-190256.jpg?w=525\" alt=\"20120629-190256.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich kann ihn letztlich doch davon \u00fcberzeugen, dass meine &#8222;B\u00e4 \u00e4M W\u00e4 aus Germania\/Muinchen&#8220; das schon packt. Widerwillig l\u00e4sst er mich ziehen. Jetzt vermute ich hinter jeder Kurve das Schlimmste. Doch es kommt nichts. Aber jetzt&#8230;ne, nichts. Habe ich mich etwa verfahren? Negativ. Vollkommen entt\u00e4uscht entschlie\u00dfe ich mich dazu, meine letzten usbekischen Schwarzmarkt-Som f\u00fcr das exklusivste Hotel, das ich vor der Grenze finden kann, zu verprassen. Letztlich ist es doch nur eine Absteige, aber was Besseres gibt es hier wohl nicht. Also doch noch mal gro\u00df Essen gehen und volltanken. Beim Fr\u00fchst\u00fcck treffe ich zwei Usbeken, die im ganzen Land Computerschulungen f\u00fcr Blinde geben. Die Software und die F\u00f6rderung kommen aus Deutschland. Na, zumindest mal keine Panzer. Das erste Mal kann ich \u00fcber Politik mit Einheimischen in diesem Land reden. Beide sind gerne in diesem Land, obwohl sie der Meinung sind, dass noch sehr viel geschehen muss. Aber sie bewerten es als nat\u00fcrlichen Prozess. Die jungen Leute kommen zwangsl\u00e4ufig in ein paar Jahren in die \u00c4mter (ob hohe oder ausf\u00fchrende Posten) und damit einher auch ein anderes Verst\u00e4ndnis von Freiheit. Bis dahin ist es ein Aussitzen des antiquierten Systems und das Nutzen der vielen kleinen Nischen.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter bin ich an der Grenze zu Kirgistan. Die Unterschiede werden mir schnell bewusst:<br \/>\n1 Stunde f\u00fcr die Ausreise aus Usbekistan<br \/>\n10 Minuten (inkl. 5 Minuten Wartezeit) f\u00fcr die Einreise nach Kirgistan<br \/>\nNur jede dritte Tankstelle hat Benzin (80 Oktan oder schlechter) in Usbekistan<br \/>\nJede Tankstelle (bislang) hat mindestens 92 Oktan Benzin in Kirgistan (trotzdem gleicher Preis)<br \/>\nAlte klapprige Autos (Lada, Kia, Daewoo, usw.) auf den Stra\u00dfen Usbekistans<br \/>\nDeutscher Gebrauchtwagenmarkt in Kirgistan (mit Vorliebe f\u00fcr Mercedes)<br \/>\nTats\u00e4chlich ist das Land Usbekistan u.a. aufgrund der Bodensch\u00e4tze &#8222;reicher&#8220; als Kirgistan, aber der Lebensstandard scheint in Kirgistan im Durchschnitt h\u00f6her zu sein.<br \/>\nOk, das sind nur Oberfl\u00e4chlichkeiten.<br \/>\nZur Ehrenrettung der Usbeken: Nicht ein einziges Mal erwartete man von mir eine Gegenleistung bei erbrachter Hilfe. Nat\u00fcrlich gab es Kugelschreiber oder Feuerzeuge als Dank, aber Geld w\u00e4re schier undenkbar gewesen.<br \/>\nIn Kirgistan ist das schon anders: &#8222;Starthilfe f\u00fcr das Motorrad? 2 US-$!&#8220; Und das war nicht die Ausnahme. So ein Mercedes will abbezahlt werden.<br \/>\nAuch wenn ich nicht den gesamten Pamir-Highway (Highway steht hierbei nicht f\u00fcr Highway=Autobahn) fahren werde, da mir das Visum f\u00fcr Tadschikistan fehlt, will ich ihn doch mal anschnuppern. Und vielleicht mal an die chinesische Grenze fahren? &#8222;Oh, mein chinesisches Visum ist im November 2010 abgelaufen? Ups!&#8220; und zur\u00fcck. Deswegen geht es unmittelbar nach Sari Tash.<br \/>\nAber dann war da noch die Regenwolke, die seit Kasachstan wohl eine Rechnung mit mir offen hatte, da ich sie dort gar so ignorierte. Mit einem Schlag ging es los: Wasser! Bin ja vorbereitet. Also, Regen\u00fcberjacke und -hose \u00fcberziehen. Vorher die Jackentaschen leeren, denn da komme ich dann nicht mehr ran. Tja, bl\u00f6d gelaufen, denn das war der Tod meines Kameradisplays. Meine kleine Lumix bekam wohl einen &#8222;Hauch&#8220; zuviel Wasser ab und verweigerte seitdem zu zeigen, was sie selbst sah. Trotz verschiedener Trocknungsaktionen. Jetzt muss ich mit der Kamera blind fotografieren. Endlich eine qualifizierte Ausrede f\u00fcr misslungene Bilder.<br \/>\nDie aufgezwungene Pause zog neugierige Blicke auf sich. Langsam aber best\u00e4ndig kam eine kleine Schar vom Bauernhof nebenan immer n\u00e4her. Man lud mich zu selbstgemachten Spezialit\u00e4ten wie K\u00e4se, Milchcreme und Pferdemilch ein. Der 2 cm gro\u00dfe, kugelf\u00f6rmige K\u00e4se war sehr kr\u00e4ftig: im Geschmack genauso wie im Biss. Kurzzeitig dachte ich, dass sie mir aus Versehen einen Stein gegeben haben. Aber das geh\u00f6rt so. Die Milchcreme war relativ s\u00fc\u00df und recht gut. Die Pferdemilch&#8230;nun, die Pferdemilch war unglaublich. Unglaublich lecker. LEIDER verga\u00df der liebe Gott, mich mit den notwendigen Geschmacksrezeptoren auszustatten, damit auch ich diesen unvergleichlichen Geschmack ernsthaft w\u00fcrdigen konnte. Somit war Konzentration angesagt. Blo\u00df nicht w\u00e4hrend des Trinkens atmen (und riechen), sofort runterschlucken und keine Miene verziehen. Egal was der K\u00f6rper sagt. Und er sagte so einiges. Wenig Positives. Das eigentlich Fiese war, dass diese Pferdemilch nach\u00f6xelte. Gebt mir mehr von dem Steink\u00e4se! ..wie bei Schnick-Schnack-Schnuck: Stein schleift \u00e4h&#8230;Pferdemilch!?? Klappt nicht. Entweder merkten die Gastgeber nichts von meinem inneren Fest oder sie liebten es, mich zu qu\u00e4len. St\u00e4ndig wurde mir nachgeschenkt und sie scheinten zu sagen: &#8222;&#8230;weil&#8217;s ihm gar so schmeckt. Alle anderen Touristen haben es immer gleich ausgespuckt!&#8220;<br \/>\nDann ging&#8217;s weiter. Traumhafte Bergstrecke in noch traumhafterer Landschaft. Bombastisch.<br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/20120629-190336.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/20120629-190336.jpg?w=525\" alt=\"20120629-190336.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><br \/>\nIn jedem Dorf gab es eine Horde Kinder, die wie entgeistert winkte und zwar mit allem: Eine Hand, beide H\u00e4nde, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, teilweise der ganze K\u00f6rper. Unglaublich s\u00fc\u00df ein ungef\u00e4hr zwei-j\u00e4hriges M\u00e4dchen, das irgendwann so vor Freude h\u00fcpfte, dass sie verga\u00df weiter mit der Hand zu winken und diese wie versteinert in die Luft hielt. Am besten war aber am n\u00e4chsten fr\u00fchen Morgen ein ungef\u00e4hr sechs Jahre altes M\u00e4dchen, das gerade an einem Bachlauf hockend die Z\u00e4hne putzte. Scheinbar war sie Tage zuvor beim Zahnarzt, der sie ermahnte, die Z\u00e4hne nach einem wissenschaftlich fundierten Schema zu reinigen. Sie war so konzentriert bei den Bewegungsabl\u00e4ufen, dass sie nur die Augen auf mich richtete ohne den Kopf auch nur minimal zu bewegen und mit der freien Hand wie mechanisch, synchron zur &#8222;F\u00fchrungshand&#8220; winkte. Allen (Zahnputz-)Pflichten zum Trotz: Es muss auch gewunken werden!<br \/>\nUnterwegs traf ich einen Engl\u00e4nder, der mit dem Fahrrad von West-China nach London unterwegs ist, um seinen neuen Job anzufangen. Beim n\u00e4chsten Arbeitgeberwechsel zu einem anderen Kontinent sollte er aber auf ein Flugticket bestehen.<br \/>\nNach ein paar weiteren Kilometern kamen mir zwei Motorradfahrer entgegen. Endlich! Und dann vom Pamir-Highway. Die haben bestimmt Einiges zu erz\u00e4hlen! Es sind zwei Deutsche: Thomas und Andreas. Also kann ich sogar verstehen, was sie erz\u00e4hlen. Aber sie waren gar nicht gut drauf, was ich dann auch verstehen konnte. Acht Wochen Urlaub, um gemeinsam diese h\u00f6chstgelegene Passstra\u00dfe mit dem Motorrad zu fahren. Aber Thomas KTM geht bei \u00fcber 4000 H\u00f6henmetern aus. Darunter gibt es keine Probleme, aber dar\u00fcber macht der Motor nichts mehr. Das war der zweite Versuch, nachdem der Erste 2010 durch Unruhen in Osh und gesperrte Bergstra\u00dfen abgebrochen werden musste. Sehr schade, aber Kopf hoch:<br \/>\nIhr habt es versucht! Andere wagen es noch nicht einmal, daran zu denken. Mehr Infos auf <a href=\"http:\/\/www.anju.de\">www.anju.de<\/a> bzw. <a href=\"http:\/\/www.thoris.de\">www.thoris.de<\/a><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/20120629-190402.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dungeondigger.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/20120629-190402.jpg?w=525\" alt=\"20120629-190402.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><br \/>\nEs ging immer h\u00f6her und h\u00f6her. Die Temperatur hingegen ging immer tiefer und tiefer. \u00dcber dem Taldyr Pass mit seinen 3600 m war es dann schon recht schattig. Allzu fix konnte ich nicht r\u00fcber, da knapp 3 km noch nicht asphaltiert sind. Die Bauarbeiten sind aber schon im Gange. Kurz dahinter wartet dann Sari Tash, als Knotenpunkt zu China und Tadschikistan. Da werde ich mich einquartieren und am n\u00e4chsten Tag mal die Gegend erkunden. Kaum halte ich an, werde ich auch schon angesprochen, ob ich eine Unterkunft suche. Jo. Und dann ging es \u00fcber einen Schottersteilhang, eine 50 cm breite (!! da konnte ich bestenfalls mit einem Fu\u00df aufsetzen) Br\u00fccke und durch mehrere Vorg\u00e4rten zu einem kleinen H\u00e4uschen. Kaum angekommen geht schon wieder der Motor von selbst aus. Es ist die Batterie.<br \/>\nAber jetzt erst mal rein in die gute, kalte Stube und etwas essen. In drei Zimmern, mit jeweils knapp 15 qm, wohnen hier 7 Familienmitglieder. Ein Raum wird f\u00fcr mich allein reserviert. Das ist mir schon fast peinlich. Die Familie scheint wirklich sehr arm zu sein. Alle Habseligkeiten der gesamten Familie passen in zwei Kommoden. Mehr M\u00f6bel gibt es auch nicht. Das Abendessen und das Fr\u00fchst\u00fcck fallen dann auch etwas karg aus: Trockenes Brot und Milchcreme bzw. eine Art ranzige Butter (ist eine Spezialit\u00e4t). Dabei haben sie alles, was sie haben, aufgetischt. Hier lasse ich mich nicht einladen. Da werde ich etwas da lassen.<br \/>\nDie J\u00fcngste der Familie, ein vierj\u00e4hriges M\u00e4dchen, hat sichtbar Respekt vor mir. Sie traut sich nicht, den Raum zu betreten, in dem ich bin. Ab und zu merke ich, wie sie ganz verstohlen hinter dem T\u00fcrrahmen hervorlugt. Wenn ich sie dann anschaue, bekommt sie ganz gro\u00dfe Augen und verschwindet ganz schnell mit einem gro\u00dfen Poltern. Aber dann nimmt sie sich ein Herz (und die Hand des gro\u00dfen Bruders) und schreitet hinein. Jetzt werde ich von allen Seiten neugierig be\u00e4ugt. Irgendetwas f\u00fchrt sie im Schilde (denn sie grinst auf einmal so frech), aber bevor es dazu kommt, wird sie auch schon gepackt und ins Bett gebracht. Kurz darauf macht sich die ganze Familie f\u00fcr die Nacht bereit. Eigenartig, aber es ist doch noch gar nicht so sp\u00e4t?! Doch, ist es. Nur habe ich vergessen, meine Uhr auf die neue Zeitzone einzustellen. Ich leg mich dann mal unter die unglaublich dicke Decke, unter der ich sicherlich tierisch schwitzen werde. Das Gegenteil wird der Fall sein. Es wird so kalt, dass ich mir sogar \u00fcberlege, meine Motorradklamotten anzuziehen. Am n\u00e4chsten Morgen will ich gar nicht wirklich aufstehen bei den eisigen Temperaturen, denn mich erwartet nichts Warmes hier. Keiner der R\u00e4ume ist geheizt. Entsprechend kalt sind auch meine Klamotten. Tja, da muss ich jetzt durch. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck will ich aufbrechen. Aber ich brauch schon wieder Starthilfe. Langsam nervt es. Da kaufte ich mir extra die unsagbar teure Hawker Batterie, die gerade f\u00fcr solche Reisen empfohlen wird, und dann macht sie mir von Beginn an Probleme. Zusatzverbraucher waren alle aus. Bislang war immer jemand in der N\u00e4he, der mir Starthilfe geben konnte. Aber wie wird das in der Mongolei oder in Sibirien sein? Ich werde mir was einfallen lassen m\u00fcssen.<br \/>\nDa die Familie selbst kein Auto hat, wird ein Nachbar gefragt. Zumindest springt der Motor meiner Maschine unmittelbar an. Schnell die Sachen packen und verabschieden. Der \u00e4lteste Sohn ist wohl f\u00fcr die Finanzen zust\u00e4ndig. In gewisser Weise wurde es wohl erhofft, dass ich mich erkenntlich zeige. Entsprechend gering f\u00e4llt der Widerstand aus, als ich das Geld gebe. Er will lieber US-$ als Kirgisische Som, kennt aber den Wechselkurs nicht. Kurzzeitig zeigt er sich entt\u00e4uscht, \u00fcber den scheinbar geringen Betrag, den ich ihm aush\u00e4ndige. Dann erkl\u00e4r ich ihm, wieviel Som es sind, und sein Gesicht strahlt leicht auf.<br \/>\nMeine Pl\u00e4ne, die Gegend zu erkunden, verwerfe ich. Mir ist der Vorfall mit der Batterie nicht ganz geheuer. Au\u00dferdem habe ich Hunger und mir ist kalt. Also zur\u00fcck nach Osh. Wieder treffe ich den Engl\u00e4nder, der auf dem Weg zur Arbeit ist. Dann die winkende Zahnputzerin und wenige Kilometer danach muss ich anhalten, um mich von meinen Winterklamotten zu befreien. Es ist so warm! Fr\u00fchst\u00fccken wollte ich ja auch noch. Am n\u00e4chsten &#8222;Kafe&#8220; halte ich an und ess zwei Spiegeleier. Es gab sonst nichts anderes. Nur noch kurz d\u00f6sen und weiter. Aber da kommt eine Kirgisische Gruppe vorbei, die sich brennend f\u00fcr mein Motorrad interessiert.<br \/>\n&#8222;Ach, Du kommst aus Deutschland!&#8220; sagt einer.<br \/>\nHalb benommen antworte ich: &#8220; Da. Germania.&#8220;<br \/>\n??? Das war doch gerade akzentfreies Deutsch? Ja. Ernest, so der Name des Kirgisen, der mich eben angesprochen hat, lebte acht Jahre in Deutschland, hat dort studiert und gearbeitet. Jetzt kam er wieder zur\u00fcck und arbeitet im Finanzministerium. Ich werde zu leicht angegorener Pferdemilch eingeladen. W\u00e4r doch nicht n\u00f6tig gewesen! Aber ich bin ja ge\u00fcbt. Die restliche Gruppe fragt mir L\u00f6cher in den Bauch. Ernest \u00fcbersetzt in beide Richtungen. Am Schluss empfiehlt er mir ein Hotel und wir verabreden uns auf ein Bier (schon besser) in Osh. Leider funktioniert meine SIM-Card in Kirgisien nicht, weswegen es nicht dazu kommt.<br \/>\nDas Hotel habe ich schnell gefunden. Und wen treffe ich da? Thomas und Andreas! Jetzt k\u00f6nnen wir uns l\u00e4nger \u00fcber unsere Touren unterhalten. Am n\u00e4chsten Tag geht&#8217;s durch Osh und Tags drauf Richtung Bishkek.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Visum f\u00fcr Usbekistan l\u00e4uft ab und zwar am n\u00e4chsten Tag. Bis zur kirgisischen Grenze sind es knapp 350 km. &#8222;Kein Problem,&#8220; denke ich mir &#8222;das schaffe ich an einem Tag&#8220;. Der Polizist an der Kontrollstation zum (usbekischen) Fergana-Tal sieht das anders. Das sei zu kurz. 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